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Texte von Monika

Über den Zyklus MEE/HR

Wasser- MEEHR- hat mich schon immer magisch angezogen, in Erstaunen und Neugierde versetzt- ganz besonders im Zusammenspiel mit Licht am, bzw. im Wasser. In der Spiegelung durch das bewegte Urelement erhalten die Farben eine enorme Leuchtkraft und starke Sättigung. Es ergibt sich auch in nahezu jedem Moment eine zum Teil völlig neue Bildkomposition, die ich versuche malerisch auf der Leinwand festzuhalten. So entstehen impressionistische bis abstrakte Bilder: Reflexionen von durch das Wogenspiel verzerrt Wiedergegebenem, bis hin zu Reflexen, Spiegelungen von Objekten im Wasser- vom kleinen Detail bis zur vielfach gebrochenen Linie.

ad: REFLEXIONS - BLUE 2004/05

Ich liebe und beobachte die Natur - Gottes Schöpfung. Meine Bilder sind Reflexionen, Erinnerungen an, bzw. Impressionen von der Schönheit der Natur. Ein Versuch, die Vollkommenheit wiederzugeben: das Schimmern des Sonnenlichtes - das Farbenmeer im / am Schnee, am Wasser, Mondlicht in langen Schatten.   "BLAU" ist eine aus meinen vorherigen Themen - zuletzt :"MEEHR" entstandene (logisch ?!) "vorgegebene"  freiwillige Reduzierung. Sehnsucht nach der Vollkommenheit, Unendlichkeit, Ferne, Weite, aber auch Geborgenheit.  Jeder lebt seine Geschichte. Manche Geschichte durchläuft aus innerer Notwendigkeit heraus viele Bilder. "Kunst liebt den Zufall, und der Zufall liebt die Kunst - durch Kunst aber entsteht alles, wovon die Form zuvor im Geiste ist"  (Aristoteles). Die- derzeit großteils abstrakt -entstehenden Bilder sind nicht immer von vornherein festgelegt. Während ich daran arbeite, verändern sie sich in gleichem Maße wie die Gedanken. Und wenn es fertig ist, ist es spannend, entsprechend der jeweiligen Gemütsverfassung des Betrachters, immer weitere Assoziationen / Veränderungen zuzulassen, immer wieder Neues zu entdecken. Ich nenne das: "mein SICHTbarMA L / CH EN des Unsichtbaren". Als Suchende, Fragende, Hinterfragende, Hoffende, mich in meinen Bildern Verströmende, male ich für Menschen, die "sehen" und die ihre eigenen Interpretationen aus den Werken mitnehmen.

Gedanken ad: "Ich liebe Deine Stimme" - Freiheit

Malen ist Freiheit! Ich nehme mir die Freiheit, Dinge zum Ausdruck zu bringen die ich höre, sehe und fühle.
Das Säuseln des Windes in den Bäumen inspirierte mich, die Faszination, die diese Bassstimme auf mich ausübt/e, malerisch umzusetzen.

Gedanken ad: GEGENSÄTZE

LICHT und SCHATTEN / das Leben begleitende GEGENSÄTZE, die Farben BLAU - WEISS, die sie darstellen.
Gegensätze grenzen aneinander, bedingen einander und ergänzen einander.
Die 4 Elemente: WASSER und LUFT sind blaue Elemente. ERDE (braun) und - STEIN aus dem FEUER (rot) geboren. Aus der Ferne betrachtet sind aber Erde und Stein mit Blautönen zu sehen. Also umgibt uns die Luft wie ein blauer Filter. So reduzierte ich meine Farbpalette auf BLAU - WEISS. Kalte und warme Blautöne - BLAU die Farbe der Unendlichkeit, Sehnsucht, Weisheit, Königin. WEISS - die unbunte Farbe als Summe aller bunten Farben - die Farbe des Lichtes, Wolken (Wasser in der Luft). Licht und Wasser, jeweils ?matte? Substanzen, die , wenn sie aufeinander treffen, erstrahlen können!

Text ad: über / umgeschriebene Briefe 05/06      /    Briefe 06/07  /  NeuMONDnacht-Serie "Briefe"07/08

"Wenn man etwas Entscheidendes bewirken will, muss man nicht nur der Vernunft genüge tun, sondern auch das Herz bewegen" Mahatma Ghandi. Von und aus der Seele voll Sehnsucht geschriebene Texte - für Frieden, Liebe und Freiheit auf unserer Welt. Das alles muss zunächst im eigenen Herzen, in der eigenen Familie beginnen - MEHR als einen Versuch sollte es jedenfalls allemal wert sein. Diese Serie entsteht vorwiegend in Neumondnächten. Es sind Arbeiten mit Aquarell- und Gelstift, zumeist auf chinesischem Reispapier. Hierzu gab es 2007 eine Ausstellung in der Galerie m.beck in Homburg an der Saar (D).

Text ad: Serie JANUS 2006    /    JANUS 2007  /   JANUS 2008 

JANUS ist der römische Gott des (örtl. und zeitl.) Eingangs der Türen und Tore [lat. "Ianua" "Tür"] dessen Seiten man in der Do ppelsichtigkeit der Janusdarstellungen symbolisiert dachte. Meine Janusbilder offenbaren ihre Do ppelsichtigkeit in der Ansicht des Hoch- bzw. Querformates. Im Hochformat werden Seinszustände, Befindlichkeiten, Gefühle dargstellt - im Querformat ist jeweils "WEITES LAND" zu sehen. Es sind Arbeiten in Acryl - 120x80cm bzw. um 90° gedreht 80x120cm - alle auf LW / KR.

Text ad: Serie SELBST

Immer habe ich schon gerne Selbstportraits gemalt und gezeichnet. Diese Serie "SELBST" Portraits - Befindlichkeiten entstand nun anfangs aus einer Schmerzsituation heraus, wo mir großflächiges Malen unmöglich wurde. Als Linkshänderin aber trotz lähmender Beeinträchtigung meines rechten Armes sehr wohl mit meiner linken Hand vor der Staffelei stehend mit Stiften und auch Pinsel, sowie spontan arbeiten konnte. Dabei gab es auch Reflexionen über Schmerz - SINN: Plage / Segen des Lebens? HWS - zwischen Gefühl  / Herz  @ Verstand. Schmerz beeinflusst KÖRPER - GEIST - und SEELE! Wenn die Seele schmerzt...., dann weint der Körper...!

Text ad: STERNENHIMMELTAGEBUCH

Ich liebe auch meine (nach-)mitternächtlichen Spaziergänge mit meinem Berner Sennenhund Balou und bin fasziniert vom nächtlichen Licht! Durch Himmels - und Wolkenformationen inspiriert - so entstand mein immer gleich nachts dann gemaltes Sternenhimmel - Tagebuch: Aquarelle auf Aquarellpapier, Format A4 - über 100 Arbeiten.

Gedanken ad: Meine MALEREI

MALEN = eine UR - menschliche, non - verbale Ausdrucksform, um Gefühlen, Impressionen einen spontanen Ausdruck zu verleihen, z. T. sie spontan ausdrücken.

Ich liebe und beobachte die Natur. Meine Bilder sind Reflexionen, Erinnerungen, bzw. Impressionen von der Schönheit der Natur. Im Zentrum meiner Arbeit stehen zumeist Motive aus der Natur und Aktstudien. Wesentlich ist mir bei der Bildkomposition einerseits Tiefe / Perspektive; ein Hineinführen, - gehen ins Bild soll möglich sein! - entsprechend meiner Sehnsucht nach Vollkommenheit, Unendlichkeit - andererseits die Wiedergabe des feinen Spiels des Lichtes! Aus Farbe Licht zu malen - aus Materie - das grenzt an Zauberei!
Meine mir eigene Bildsprache - zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit - lädt zum Verweilen ein, inspiriert den / die Betrachter / in, soll zum Nachdenken bringen.